Padel

Padeltennis – die neue Trendsportart aus Südamerika

Padeltennis (auch Padel, Paddle oder Pádel genannt) zählt zu den Rückschlagspielen, ähnlich wie das hierzulande bekanntere Tennis. Es ist der am schnellsten wachsende Racket-Sport der Welt. Padel-Tennis ist ein sehr dynamischer Trendsport und kann als Mischung zwischen Tennis und Squash beschrieben werden. In Deutschland erfreut sich der Sport einer immer größer werdenden Beliebtheit, wobei in spanisch-sprachigen Ländern der Sport um ein Vielfaches beliebter ist. In Spanien spielen knapp 4,5 Millionen Menschen Padel. Somit ist der Sport dort der zweitbeliebteste nach Fußball.

Padeltennis – die Sportart für eigentlich Jedermann

Padel ist eine dynamische Ballsportart und grundsätzlich für alle geeignet – die, die Lust auf eine neue sportliche Erfahrung haben, sowie jene, die dauerhaft Gefallen daran finden. 

Padeltennis stellt keine bestimmten Anforderungen an ein spezifischen Leistungsniveau, Ballgefühl oder Alter. Es kann also jeder den unkomplizierten Trendsport in kurzer Zeit erlernen. Für die ehrgeizigen und anspruchsvollen Leser bedeutet das: Der Padel-Sport ist damit nicht nur als Hobby- und Freizeitsport, sondern auch als Leistungssportart geeignet.

Im Vergleich zum Tennis ist das Handling von Schläger und Ball einfacher und es wird weniger Kraft vom Spieler abverlangt. Dadurch rücken Taktik und Dynamik des Spiels in den Vordergrund.

Padeltennis für Neulinge

Pádel für Fortgeschrittene

Padeltennis – Was ist das eigentlich?

Die in Deutschland noch junge Trendsportart Padeltennis ist ein Rückschlagsport, welchen man als eine Art Mischung aus Tennis und Squash beschreiben kann. 

Padeltennis hat seinen Ursprung in Mexiko und gilt in spanischsprachigen Ländern als Volkssportart, genau wie Fußball in Deutschland. 

Doch Padel entstand ursprünglich in den 1960er Jahren aus einer Notlösung heraus, denn auf dem Anwesen des Mexikaners Enrique Corcuera war nicht genügend Platz für einen normalen Tennisplatz. Daher nutzte man einfach den vorhandenen Platz sowie die angrenzenden Mauern als Spielfeld.

Es wurden früher kurze Holzschläger verwendet, die an Kanupaddel erinnern, wodurch der Name Padeltennis entstand. Heutzutage werden fast ausschließlich Kunststoffschläger verwendet.

Es gibt verschiedene Schreibweisen für diese Sportart. Im Spanischen wird häufig die Bezeichnung „Pádel“ verwendet, im Englischen „Paddel“ oder „Padel“ und auch im Deutschen gibt es mehrere Schreibweisen, wie „Padeltennis“ oder „Padel-Tennis“.

Nach und nach verbreitete sich die Sportart Padeltennis auch in Spanien an der Costa del Sol durch Alfonso Hohenlohe, einen Freund von Enrique Corcuera, der sich außerdem mit der Ausarbeitung des Spielfeldes und der Regeln beschäftigte. Seit 1992 gibt es alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft und nach dem Vorbild der ATP Tour im Tennis gibt es seit 2005 ebenfalls eine Tour im Padeltennis. 

In Teilen Europas gibt es schon durchschlagende Erfolge, wie z.B. in Frankreich, Italien und Portugal. Und auch bis 2020 sollen in Deutschland Hundert neue Padeltennisplätze laut dem bayerischen Tennis-Verband gebaut werden. 

Padel ist eine dynamische Ballsportart, für die kein spezifisches Leistungsniveau, Ballgefühl oder Alter vorausgesetzt wird. Allerdings ist Padeltennis nicht nur als Hobby, sondern ebenfalls als Leistungssport geeignet. Es kann also jeder den unkomplizierten Padeltennis-Sport in kurzer Zeit erlernen als auch anschließend regelmäßig an Turnieren teilnehmen. 

Im Vergleich zum Tennis ist das Handling des Schlägers sowie des Balls einfacher und es wird weniger Kraft vom Spieler abverlangt, wodurch die Taktik und Dynamik des Spiels in den Vordergrund gelangen.

Das Spielfeld beim Padel ist dem normalen Tennisplatz sehr ähnlich, allerdings ist der Padeltennisplatz kleiner (20 x 10 Meter) und von einer Mauer aus beispielsweise Plexiglas und Maschendrahtzaun umgeben, die in das Spiel mit einbezogen wird. 

An den Stirnseiten hat die Mauer eine Höhe von drei Metern, ebenso sind auf den Längsseiten die ersten beiden Meter drei Meter hoch. Die Höhe der nächsten zwei Meter der Längsseiten erstreckt sich auf zwei Meter. Dies sind die bespielbaren Flächen. 

Der restliche Teil der Längsseiten wird mit Maschendrahtzaun geschlossen. Darüber hinaus befindet sich entweder jeweils noch ein Meter Maschendrahtzaun oder der Zaun schließt einheitlich auf vier Metern Höhe ab. 

In der Mitte des Platzes befindet sich ein Netz mit einer Höhe von 0,88 Metern, welches an den Seiten an maximal 1,05 Meter hohen Pfosten befestigt ist. Der Abstand zu den Stirnseiten beträgt jeweils zehn Meter. 

Die Aufschlaglinie liegt parallel zur Stirnseite in jeweils drei Metern Entfernung. 

Da Paddeltennis ausschließlich im Doppel gespielt wird, werden die Spielfeldhälften nochmals mit einer Mittellinie unterteilt, mit einem Abstand von fünf Meter zu den Längsseiten. 

Der Boden des Spielfeldes sollte in den Farben Blau, Grün oder Erdbraun sein und entweder aus künstlichem Rasen, einem synthetischen teppichähnlichen Belag oder aus porösem Beton bestehen. 

Padeltennis – die Geschichte

Man mag es kaum glauben, aber der Padel-Sport entstand im Jahr 1962 aus einer simplen Notlösung heraus. Denn der Mexikaner Enrique Corcuera hatte einfach nicht genug Fläche auf seinem Anwesen für einen normalen Tennisplatz zur Verfügung. Daraufhin wurde er kreativ und nutzte einfach den vorhandenen Platz sowie die angrenzenden Mauern als Spielfeld – Padeltennis war geboren.

Kleiner Exkurs: Der Name rührt übrigens daher, dass ursprünglich kurze Holzschläger verwendet wurden, die an Kanupaddel erinnern. Heute kommen dagegen fast ausschließlich Kunststoffschläger zum Einsatz.

Durch Alfonso Hohenlohe, einen Freund von Enrique Corcuera, verbreitete sich die Sportart Padeltennis nach und nach auch in Spanien an der Costa del Sol. Er war es außerdem, der sich mit der Ausarbeitung des Spielfeldes und der Regeln beschäftigte. Seit 1992 gibt es alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft, zudem seit 2005 ebenfalls eine Tour im Padel-Tennis nach dem Vorbild der ATP Tour im Tennissport.

Auch in weiteren Teilen Europas feiert der Padel-Sport heute bereits durchschlagende Erfolge, unter anderem in Frankreich, Italien und Portugal. Laut dem Bayerischen Tennis-Verband sollen auch in Deutschland in den kommenden Jahren hunderte neue Padeltennis-Plätze entstehen.

Ursprung des Pádel

Ende der 1960er Jahre baute Enrique Corcuera aus Mexiko an einem an seinem Wohnhaus angrenzenden Tennisplatz an den Stirnseite 3 Meter hohe Wände. Diese verband er mit Maschendrahtzaun. Schläger aus Holz dienten zu Beginn der neuen Sportart als Racket. Im Jahr 1974 besuchte ein Freund Namens Alfonso Hohenlohe aus Spanien seinen Freund in Mexiko. Er war ebenfalls begeistert von der neuen Art des Tennis. Er nahm die Idee des Spiels mit in seine Heimat. Dort arbeitete er an weiteren Details sowie dem Regelwerk. Kurz darauf wurden im südspanischen Marbella die ersten Spielfelder gebaut. Der Tennisspieler Manolo Santan begann Turniere zu organisieren und das Spiel bekannt zu machen. Die neue Sportart breitete sich schnell aus und wurde an der gesamten Costa del Sol zum Trendsport. Nur ein Jahr später begeisterte der Spanier einen argentinischen Freund, Julio Mediteguy, der mit der argentinischen Polo- Mannschaft in Spanien zu Gast war. Sie nahmen die Trendsportart Pádel mit nach Argentinien, wo die Sportart zum zweitbeliebtesten Sport wurde. Anschließend breitete sich Padel vor allem in den Ländern Spanien, Argentinien und Brasilien rasant aus. Aber auch in Ländern wie die USA und Kanada kam der Trendsport gut an.

Im Jahr 1990 fanden Welt- und Europameisterschaften statt. Hierbei nahmen folgende europäische Länder teil: Spanien, Frankreich, Italien, Österreich und Belgien.

Ursprung des Paddle-Tennis in Amerika

Im Jahr 1915 wollte der US-Priester Frank Peer Beal Freizeitaktivitäten für die Kinder des Viertels Lower-Manhattan schaffen. Er überzeugte die Stadt New York dass Paddle-Tennis Anlagen sich dafür eignen würden, sodass anschließend zwei Spielfelder gebaut wurden. Diese entstanden zum einen im Washington Square Park und zum anderen in Greenwich Village. Auf diesen Plätzen wurde das dann im Jahr 1922 das erste Turnier ausgetragen. 1923 wurde dann die „United States Paddle Tennis Association“ gegründet. Rund 18 Jahre später wurde in rund 500 US-amerikanischen Städten der Sport gespielt

Padel-Tennis, Padel oder Paddle? Was ist korrekt?

Für den Padel-Sport gibt es viele verschiedene Schreibweisen und Bezeichnungen, die sich je nach Region eingebürgert haben.

Im Spanischen wird häufig die Bezeichnung „Pádel“ verwendet, im Englischen dagegen eher „Paddle“ oder „Padel“. Und auch im Deutschen gibt es mehrere Schreibweisen wie „Padeltennis“ oder „Padel-Tennis“. Letztendlich gibt es keine festgelegte Art, wie man die Trendsportart Padel denn nun richtig schreibt.

Selbst bei dem Artikel von Padeltennis ist nicht eindeutig festgelegt, ob es „der“ oder „das“ Padeltennis heißt. Dies kann im Grunde jeder handhaben, wie er möchte.

Geht es um Dinge, die mit dem Padeltennis-Sport zusammenhängen, wie zum Beispiel den Padeltennisschläger, kann der Artikel dem angefügten Wort angepasst werden. In dem Beispiel wäre es dann – Aufmerksame haben es bereits bemerkt – „der“ Padeltennisschläger, da es „der Schläger“ heißt. Weiteres Beispiel wäre „der“ Padeltennisplatz, da es „der Platz“ heißt. Oder „das“ Padeltennisnetz, basierend auf „das Netz“.

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